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Eulenbild Dali
Dokument

Wer ist Pi?

                       

 Ich bin Malerin.

           

 Pi

 

       ist als Marke geschützt   

 

Entwurf

Hallo, ich freue mich über Ihren Besuch.
Es gibt viel zu sehen, schauen  Sie sich in aller Ruhe um.
Haben Sie Fragen?  Dann fragen Sie.
Pi hat ein offenes Ohr.

                                                                         Lebenslauf Pi ꝏ

 

Geboren am 13.Februar 2011.

 

Pi ist ein Fabelwesen. Aber wenn man es genau nimmt und nochmal hinschaut, merkt man, das kann nicht stimmen. Denn sie hat zwei Beine, zwei Arme, einen Rumpf und – tatsächlich - auch einen Kopf.

Doch bei ihrer Größe von 143 Zentimetern ist es nicht so einfach, ihren Kopf zu sehen, denn der befindet sich unterhalb des Blickwinkels von Erwachsenen.

Pi entstand während eines Telefonats. Pi hängte sich ungewollt in ein Gespräch, obwohl es sie überhaupt nichts anging. Sie war die Dritte in dieser Verhandlung. Sie vermittelte, stellte sich kreuz und quer, so wie es ihr gerade in den Sinn kam, dabei mischte sie ungefragt mit.

Die beiden Gesprächspartner realisierten und akzeptierten schließlich das unsichtbare Wesen. Pi wurde peu à peu mit einbezogen, nahm Gestalt an und wurde vor deren geistigem Auge sichtbar.

Was heißt hier sichtbar bei ihrer kleinen Größe?

 

Angeblich wurde sie 2011 geboren und hat am gleichen Tag schon graue Haare? Irgendwie passt das alles nicht so recht zusammen. Sie muss in Wirklichkeit viel älter sein.

So vieles lässt sich nicht auf einen Nenner bringen. Mal ist sie kindisch, mal gibt sie sich erwachsen. Kurz darauf macht sie glauben, sie sei ein dreimalneungescheites Gör, das alles besser weiß. Wo kommt sie her und wer ist nun dieses Wesen?

Spätestens jetzt ist eine Aufklärung angebracht.

Der Gesprächspartner am anderen Ende des Kabels, 2011 gab es das Telefonkabel noch, war ein gescheiter Mann in edler Reife, wenn man das Alter mit blumiger Sprache beschreiben will. Die Frau am anderen Ende der Leitung hatte er noch nie gesehen. Verzweifelt versuchte er, sich ein Bild von der Frau zu machen, dazu brauchte er einen passenden Namen. Der Name, den sie ihm genannt hatte, passte nicht zu ihr. Also feilte er sich einen Namen für diese merkwürdige Person zurecht.

Er fing mit Piccola an, weil sie so klein ist. Das Wort war ihm zu lang, er kürzte es auf Pico, bald darauf auf Pi. Das war für ihn ein Volltreffer, Pi wollte er sie nennen.

Warum aber Pi?! Für ihn gab es kein Wenn und Aber.

Alles was Pi sagte, tat, vorschlug, regelte, sofort waren die zuvor vorhandenen Probleme verschwunden, alles Eckige wurde rund. Es blieb dabei, ohne Pi geht nichts mehr.

Eines Tages glänzte Pi auf einem Autoschild, weißer Grund, schwarze Schrift:

MG – Pi 3144. Das war ihr erster öffentlicher Auftritt; ansonsten verhielt sie sich wie schon gehabt, nach außen hin sehr zurückhaltend.

Im Frühjahr 2014 fand in Bad Kreuznach eine kleine Buchmesse statt. Weil das aber ein ganz miserabler Tag von Pi war, verkrümelte sie sich in eine dunkle, abgelegene Ecke und wartete ergeben das Ende ab. In Wirklichkeit wurde hier ihr großer Anfang kreiert. Noch ahnte keiner etwas davon, auch Pi nicht.

Vorhang auf: Eine junge hübsche Dame schlendert in die Ecke von Pi, unterhält sich eine Weile mit ihr, zeigt Interesse an Pis Werken und lässt verlauten, man wolle in Verbindung bleiben. Man staune und wundere sich, es ist die Inhaberin des Brighton Verlages höchst persönlich. Pi möge sich melden, wenn auch sie Interesse an einer Zusammenarbeit habe.

Pi überlegte eine Woche lang, dann meldete sie sich beim Verlag und es verging noch keine Woche, da waren die Verträge unter Dach und Fach. Das war aber noch nicht Pi die unterschrieb, denn unsere Pi war bis dahin nur eine Privatperson.

Es ist Zeit für ein aufklärendes Wort. Der gescheite Mann, der 2011 Pi`s Namen kreierte, heißt Manfred und ist mit Waltraud, alias Pi, liiert. Er liebt die Mathematik, also auch die Zahl Pi, die das Eckige rundet.

Eines Tages fuhren beide, inklusive Pi, in den Verlag, um den Betrieb kennenzulernen.

Bald war man sich einig, man wolle zusammenarbeiten und zwar professionell; dazu würde auch ein Pseudonym gehören.

Da meldete sich die scheue Pi zu Wort: „Wie wäre es mit Pi“?

Pi`s Eigenschaften wurden breitgetreten. Da pokerte Manfred mit der Verlagschefin. "Wenn schon, denn schon. Ich bin dafür, wir nehmen Pi und die liegende 8 ∞ noch dazu.

Das war Pi`s erster großer Auftritt.

Pi hatte Verträge unterschrieben und musste sich nun an der Schreibmaschine tummeln.

Fünf geschriebene Manuskripte lagen damals in ihrer Schublade. Pi musste eine Homepage haben. Nach kurzer Zeit hatte sie über 800 Besucher auf ihrer Home. Die Seiten trugen folgende Titel:

Pi die Autorin,

Pi die Malerin,

Pi die Künstlerin,

The World of Pi,

Pi war auf einmal Jemand.

Nein, Pi ist jetzt Jemand,

Pi ist Pi

Logo Pi

Ausschnitt einer Signatur vom Lakenbild:

"Das rote Haus", zu sehen auf der Website "Lakenbilder"

Vielen Dank!

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